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Blume Gärtnerei Knobloch 10 09
 

Nach Ladenschluss ist Selbstbedienung

Blumenautomaten gab es bis in die 1990-Jahre an vielen Blumengeschäften und Friedhofsgärtnereien, heute sieht man sie kaum noch. Der SB-Verkauf - die preisgünstige Alternative zu Automaten und Sonntagsöffnung - ist bei Landwirten abgeschaut und funktioniert bei Werner Knobloch bereits einige Jahre.

 

Natürlich gibt es auch Kunden, die nicht bezahlen. Trotzdem ist der SB-Verkauf für den Friedhofsgärtner Werner Knobloch preiswerter, als das Geschäft Sonntags zu öffnen. Der Querdenker führt eine Friedhofsgärtnerei mit Blumenstube am Bergfriedhof Waldshut-Tiengen. Bis Ende 2001 ersetzte der Blumenautomat die Floristen außerhalb der Öffnungszeiten. "Die Umstellung des Automaten auf Euro hätte relativ viel gekostet. Der Blumenautomat hat außerdem keine Kühlmöglichkeit, in den Sommermonaten war die Arbeit mit ihm nicht immer einfach", erinnert sich der Friedhofsgärtner.

 

Er legte den Automaten deshalb still und verzichtete zunächst auf das Selbstbedienungs-Angebot. Bei einer Fahrt durch die Region am Bodensee fiel Knobloch dann die Variante auf, mit der viele Obstbauern einen Teil ihrer Ernte direkt verkaufen. Am Straßenrand stehen Ware und Kasse, wer mag hält an, bedient sich, zahlt und fährt weiter. Die unbetreuten Stände findet man in ganz Deutschland, sie scheinen also gut zu funktionieren. "die Idee gefiel mir, also habe ich sie einfach vor meinem Geschäft umgesetzt."

 

Die Basis bildet die Kasse vor der Ladentür. Das ist eine einfache verschlossene Geldkassette, die fest vor dem Geschäft montiert ist. Rundherum finden die Kunden Blumen, Pflanzen und kleine Gestecke – eben alles, was man an einem Sonn- oder Feiertag auf dem Friedhof verwenden kann. Natürlich stehen die nicht hochpreisigen Angebote im SB-Verkauf - die würde man am Sonntag auch kaum auf die schnelle kaufen. Das Selbstbedienungs-Angebot ist eher als Service für Kurzentschlossene gedacht, denen beim Besuch am Grab noch etwas fehlt. "Das funktioniert gut und den Kunden gefällt diese Art des Einkaufens", erzählt der Friedhofsgärtner-Meister. Und Zahlungsmoral? "Die meisten Kunden sind ehrlich. Außerdem sorgt das Wohngebiet vor unserem Geschäft für eine gewisse soziale Kontrolle", ist die Erfahrung in Waldshut-Tiengen. Werner Knobloch wohnt zudem direkt am Betrieb und ist schnell vor Ort, wenn es Probleme geben sollte.

Christiane James, Straelen/DEGA - Magazin für Entscheider 29.November 2008, Woche 48

 

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